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Karte von Berlin mit Stadteil Marienfelde im Bezirk Tempelhof-Schöneberg

Karte von Berlin mit Stadteil Marienfelde im Bezirk Tempelhof-Schöneberg

Der Stadtteil Marienfelde im Bezirk Tempelhof-Schöneberg

Der Stadtteil Marienfelde wurde 1920 nach Groß-Berlin eingemeindet und gehörte seitdem zum Bezirk Berlin-Tempelhof. Im Rahmen der Bezirksfusion vom Januar 2001 ist er heute dem 7. Verwaltungsbezirk Tempelhof-Schöneberg zugehörig.

Die Geschichte des Stadtteils Marienfelde

Der heutige Stadtteil Marienfelde ist ursprünglich als Angerdorf etwa zur gleichen Zeit wie Mariendorf Anfang des 13. Jahrhunderts entstanden und stand – ebenso wie Mariendorf – unter dem Schutz der Tempelhofer Tempelritter. Nach dem Verbot des Ordens der Tempelritter fiel das Gebiet an den Johanniterorden.

Die erste urkundliche Erwähnung findet Marienfelde im Jahre 1344 und dem Namen Merghenvelde. Damals gehörte das Bauerndorf zum Kreis Teltow.

Im Jahre 1435 wird Marienfelde von den Städten Berlin und Cölln erworben, die es 1831 wieder verkaufen.

Über die Jahre hinweg hat Marienfelde nur wenige 100 Einwohner. Es bleibt ein reines Bauerndorf. Nach dem Verkauf von 1831 durch den Berliner Magistrat finden zahlreiche Besitzerwechsel statt. Erst mit dem Erwerb mehrerer Höfe durch Adolf Kiepert im Jahre 1839 und der Errichtung eines Gutshofes findet ein Strukturwandel statt.

1875 wird der Bahnhof Marienfelde eröffnet und die Erschließung des nördlichen Gebietes beginnt. Auf dem Gelände der ehemaligen Baumschule Hranitzky entsteht ab 1888 die Villenkolonie “Neu-Marienfelde”. Östlich der Eisenbahn entsteht das Industriegebiet Marienfelde.

Zu Beginn des 20. Jahrhundert leben im heutigen Stadtteil Marienfelde knapp 3.000 Menschen, 1920 – zur Zeit der Eingemeindung nach Groß-Berlin – sind es bereits 4.000.

Während des Zweiten Weltkrieges werden Teile des historischen Dorfkerns zerstört. Nach Ende des Krieges wachsen Alt- und Neu-Marienfelde zusammen und neue Wohngebiete entstehen.

Sehenswürdigkeiten im Stadtteil Marienfelde

Der Stadtteil Marienfelde kann praktisch in drei Teile unterschieden werden. In Marienfelde Nord befindet sich der alte Ortskern mit Dorfkirche und historischer Bebauung. Im westlichen Teil finden sich die typischen Bauten der siebziger Jahre – nebst Hochhaussiedlungen. Im Nordosten des Dorfes haben sich die Industriekomplexe angesiedelt.

Entsprechend unterschiedlich sind die Sehenswürdigkeiten im Stadtteil Marienfelde und zeigen sehr unterschiedlichen Epochen der Architektur.