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Karte von Berlin mit Stadteil Schöneberg im Bezirk Tempelhof-Schöneberg

Karte von Berlin mit Stadteil Schöneberg im Bezirk Tempelhof-Schöneberg

Der Stadtteil Schöneberg im Bezirk Tempelhof-Schöneberg

Der Stadtteil Schöneberg war der namesgebende Teil des bis zum 1. Januar 2001 existierenden eigenständigen Bezirks Schöneberg von Berlin, der auch den Stadtteil Friedenau einschloss. Im Zuge der Verwaltungsreform wurde Schöneberg 2001 mit dem Bezirk Tempelhof zu Tempelhof-Schöneberg fusioniert.

Die Geschichte des Stadtteils Schöneberg

Urkundlich wurde Schöneberg erstmals im Jahre 1264 in einer Übertragungsurkunde erwähnt, in der Markgraf Otto III. dem Spandauer Benediktiner-Kloster Land im Dorf Schöneberg (villa sconenberch) schenkt. Entstanden ist Schöneberg wahrscheinlich aber bereits um 1200 als Angerdorf entlang der heutigen Hauptstraße zwischen Akazienstraße und Dominicusstraße.

Um 1375 erwirbt der Ritter Parys aus Berlin das Gebiet von Schöneberg.

Im Jahre 1460 wird die adlige Familie von Redern Grundherr von Schöneberg.

1506 wird das Dorf Schöneberg von Kurfürst Joachim I. erworben und der landesherrliches Dorf. Ab diesem Zeitpunkt wird Schöneberg durch das Amt Mühlenhof in Berlin verwaltet.

Um 1750 wird auf Erlass von Friedrich II. neben dem ursprünglichen Dorf ein zweites Dorf für zuziehende böhmische Weber errichtet. Neu-Schöneberg entsteht an der Hauptstraße bis zur heutigen Grunewaldstraße.

1760 wird Alt-Schöneberg während des siebenjährigen Krieges durch abziehende russische Truppen vollständig niedergebrannt. Die Dorfbewohner flüchten sich nach Neu-Schöneberg. Ab 1763 wird Alt-Schöneberg wieder aufgebaut. In dieser Zeit entsteht auch die Dorfkirche an der Hauptstraße.

1861 wird der nördliche Teil von Schöneberg nach Berlin eingemeindet. 1874 folgt der Zusammenschluss von Alt-Schöneberg und Neu-Schöneberg zur eigenständigen Landgemeinde.

Am 1. April 1898 wurden Schöneberg die Stadtrechte verliehen. Erster Bürgermeister der selbständigen Stadt wird Rudolph Wilde. In den folgenden Jahren wächst die Stadt kontinuierlich und ist von zahlreichen Baumaßnahmen gekennzeichnet. So nimmt das Rathaus Gestalt an und auch eine Untergrundbahn (die heutige U-Bahn-Linie 4) zur besseren Erschließung wird erbaut.

Am 1. Oktober 1920 wird Schöneberg zusammen mit Friedenau nach Groß-Berlin eingemeindet und verliert die Stadtrechte.

Im Zweiten Weltkrieg wird Schöneberg zu großen Teilen zerstört. Ab 1949 bis in die neunziger Jahre des 20. Jahrhunderts wird das Rathaus Schöneberg Sitz der Westberliner Regierung und des Berliner Senats.

Sehenswürdigkeiten im Stadtteil Schöneberg

Schöneberg ist geprägt von verschiedenen Stadtquartieren, die ein unterschiedliches Aussehen aufweisen. Neben großstädtischen Stadtquartieren finden sich Gebiete, die durch genossenschaftliches Bauen geprägt sind. Dazu kommen Gebiete mit zahlreichen Verwaltungsgebäuden und Quartiere, die sich durch Handelshäuser auszuzeichnen. Insgesamt weist Schöneberg eine höchst unterschiedliche Architektur aus verschiedenen Epochen aus.