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Karte von Berlin mit Stadtteil Kreuzberg im Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg

Karte von Berlin mit Stadtteil Kreuzberg im Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg

Wappen des Bezirk Kreuzberg von Berlin

Stadtteil Kreuzberg 61 im Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg

Bis zur Bezirksfusion zum 1. Januar 2001 war Berlin-Kreuzberg ein eigenständiger Bezirk, seitdem gehört er als Ortsteil zum Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg von Berlin.

Geschichte des Stadtteils Kreuzberg

Bei Kreuzberg handelt es sich nicht um einen historisch gewachsenen Bezirk. Er entstand 1920 im Rahmen des Gesetzes über die Bildung der neuen Stadtgemeinde Berlin (Groß-Berlin-Gesetz) durch Zusammenschluss von südlicher Friedrichstadt, Luisenstadt, Tempelhofer Vorstadt und Friedrichsvorstadt. Seinen Namen erhielt der Bezirk 1921 nach dem im Südwesten liegenden Kreuzberg.

Friedrichstadt: 1688 als Erweiterung des historischen Stadtkerns angelegte selbständige Vorstadt Berlins, die bereits 1710 durch Erlass Friedrich I. als eigenständiger Stadtteil nach Berlin eingemeindet wurde. Die Besiedlung des Stadtteils als gehobener Wohnort wurde umfangreich geplant. So entstand ein Stadtteil mit barocker Baustruktur, der 1920 zwischen den neu geschaffenen Bezirken Kreuzberg und Mitte aufgeteilt wurde.

Luisenstadt: Das Gebiet des seit dem 16. Jahrhundert besiedelten Köpenicker Viertels wurde während des dreißigjährigen Krieges niedergebrannt. 1701 erhielten die Bewohner die Bürgerrechte von Berlin. 1802 wurde das Viertel von König Friedrich Wilhelm III. in Luisenstadt umbenannt. 1920 wurde die Luisenstadt zwischen den Bezirken Kreuzberg und Mitte aufgeteilt.

Tempelhofer Vorstadt: Das hauptsächlich aus Ackerland bestehende Gebiet wurde 1861 nach Berlin eingemeindet und bildete bis 1920 einen eigenständigen Stadtteil.

Friedrichsvorstadt: Das Gebiet wurde 1841 nach Berlin eingemeindet und bildete einen historischen Stadtteil von Berlin. 1920 wurde die Friedrichsvorstadt im Rahmen des Groß-Berlin-Gesetzes zwischen den Bezirken Kreuzberg und Tiergarten aufgeteilt.

Nach dem Zusammenschluss bildete sich im Bezirk Kreuzberg von Berlin ein Gemisch aus Gewerbe und Wohnen. Während der Industrialisierung entstand hier der dichtbesiedelste Stadtteil von Berlin.

Während des zweiten Weltkrieges wurden Teile des Bezirks Kreuzberg zerstört. In einigen Teilen verschwanden ganze Strassenzüge, andere Teile des Bezirks blieben nahezu verschont.

Obwohl nie offiziell in Ortsteile untergliedert, wurde der Bezirk Kreuzberg von seinen Bewohnern nach seinen früheren Postzustellämtern unterteilt. So entstanden die Bezeichnungen “Kreuzberg 61” und “SO 36” (Südost 36) für zwei Ortslagen innerhalb des Bezirkes Kreuzberg.

Sehenswürdigkeiten im Stadtteil Kreuzberg

Kreuzberg 61

Kreuzberg 61 ist der bürgerlichere Teil des Stadtteils Kreuzberg. Zahlreiche historische Altbauten sind hier erhalten und heute saniert und restauriert (und teilweise in Eigentumswohnungen umgewandelt):